Am Wegesrand

 

Heute morgen am Wegesrand die duftenden Holunderblüten, obwohl ich total in Eile war – ein  kurzer Halt um eine Blütendolde abzuschneiden und in meine Fahrradtasche zu legen musste sein. Die Hollerblüten erinnerten mich an einen schönen Urlaub in Graz bei einer lieben Freundin. Damals besuchten wir Ihre Oma und es gab selbst gemachten Hollersekt.

holunderblütenPhoto by Irina Kostenich on Pexels.com

Hollersekt

20 Holunderblüten Dolden
5 L Wasser
600 g Zucker
3 Zitronen unbehandelt
300 ml Weinessig

Große Schüssel oder 10 Liter Eimer mit einem Küchentuch zum abdecken.

Sektflaschen mit Verschluss oder Flaschen mit Bügelverschluss bereitstellen.

Die Holunderblüten vorsichtig ausschütteln.
In kaltem Wasser, Essig und den Zucker auflösen.
Zitronen in Scheiben schneiden.

Die Holunderblüten mit den Zitronenscheiben ins Gefäß geben und mit dem Zucker-Essigwasser übergießen.

Das Gefäß mit einem Küchentuch abdecken und mit einer Schnur verschließen.

5 Tage an einem warmen Ort stellen. Dann am 6. Tag die Blüten abseihen, die Flüssigkeit in Flaschen umfüllen  verschließen.

Ab jetzt 2-3 Wochen kühl stellen.

 

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Nachtrag hierzu im August

Ich fahre immer noch oft diese Strecke und inzwischen sind die Holunderbeeren dabei heranzureifen.  Aus den reifen Beeren stelle ich jedes Jahr ein paar Flaschen leckeren Holunderbeeren Likör her. Im Netz gibt es ja unzählige Rezepte dazu. Manche verwenden Korn zum Aufsetzen der Beeren, andere verwenden Rum oder Wodka – wobei hier die Beeren vorher gekocht werden. Mein Lieblingsrezept habe ich auf kochbar.de gefunden.

Holunderbeeren
Holunderbeeren